Kurioses. Auffallendes. Spezielles. Ungewöhnliches.

Kurioses, Auffallendes, Spezielles, für uns Ungewöhnliches, einfach alles was wir in ganz besonderer Erinnerung behalten wollen - vielleicht auch für dich von Interesse.

Paraguay - Terere, das eisgekühlte Nationalgetränk

 

 

Im Gegensatz zu den Chilenen, Argentiniern und Uruguayos trinken die Paraguayos den Yerba Mate Tee eisgekühlt und nennen ihn Terere.

 

Auch bei der Tee-Mischung sind sie flexibler und konsumieren neben Yerba Mate auch weitere Kräuter. 

 

Kräuterfrauen mischen am Strassenrand nicht nur medizinische Tees sondern auch den begehrten Yerba Mate Tee.

Das Eiswasser tragen die Paraguayos in grossen Thermoskannen unter dem Arm mit sich herum. Beinahe alle 30 Sekunden ziehen sie an ihrer Bombilla und verschaffen sich so einen abwechslungsreichen Alltag.

 

Jeder will natürlich die schönste Thermoskanne vorzeigen können, sodass das Verzieren der Behältnisse ein gutes Geschäft für begabte Handwerkerinnen geworden ist.

Brasilien - Saft aus Zuckerrohr

 

Wegen seiner unglaublichen Grösse und bedingt durch die Lage zwischen dem Äquator und dem südlichen Wendekreis bietet Brasilien ein vielfältiges Klima.

 

Sofern man weiss wie, kann man hier praktisch jede Frucht und jedes Gemüse kultivieren.

 

Frische Fruchtsäfte findet man oft auf den Speisekarten oder erhält sie an der Strassenecke in einem ‚Saftladen‘.

 

 

Manchmal trifft man auch auf einen Stand, der Saft aus Zuckerrohr verkauft.
Genau – Zuckerrohr muss man nämlich nicht zwingend in Zucker, Rum oder Cachaça verwandeln ;o))

 

Der frische Saft ist auch ‚unbehandelt’ sehr wohlschmeckend. 

Als erstes wird das Rohr mit Bürsten gereinigt. In einer Presse wird anschliessend das Zuckerrohr ausgequetscht. Das Resultat ist eine trübe grüne Flüssigkeit, die mit etwas Limettensaft versetzt, köstlich erfrischend schmeckt.  

Brasilien - Cachaça

Sowohl Cachaça als auch Rum werden aus Zuckerrohr hergestellt. Doch während Rum meistens aus einem Nebenprodukt der Zuckerherstellung gewonnen wird (Melasse), verwendet man für die Destillation von Cachaça direkt den Saft aus gepresstem Zuckerrohr.

 

Das Zuckerrohr wird dazu mit Hilfe von Walzen ausgepresst. Die anschliessende Vergärung läuft aufgrund des heissen Klimas stürmisch ab. Nach 24-36 Stunden ist sie bereits abgeschlossen. Der entstandene ‚Wein‘ hat einen  Alkoholgehalt von 15-18 %.

 

Jetzt geht das schwach alkoholische Gemisch in die Brennblase. Hier wird es unter starker Hitze ein- bis zweimal gebrannt. Durch das Brennen erreicht der Schnaps  einen Alkoholgehalt von 38-48 %. Die besseren Cachaça-Sorten kommen nun zur Reifung für mehrere Monate oder Jahre ins Fass aus Tropenholz. Die günstigen Varianten werden praktisch unverändert direkt verkauft. 

Die Brände aus Zuckerrohrsaft sind häufig trockener, fruchtiger und würziger als die eher süßlichen, karamelligen Rums.

Obwohl ein gut gelagerter Cachaça einem guten Rum oder Whisky die Stange halten kann, bevorzugen wir Cachaça eher in Form von Cocktails. Mischt man nämlich Cachaça mit Limettensaft, Zucker und Eis wird das Ganze zu dem in Brasilien heimischen Caipirinha – mmhhh, köstlich erfrischend.

 

Im Gegensatz zu Europa werden aber in Brasilien normale Eiswürfel (Drink verwässert weniger schnell als mit Crashed Ice), weisser Zucker (wird rascher aufgelöst als brauner Rohzucker und hat kaum Eigengeschmack) und in Scheiben geschnittene Limetten verwendet.

Brasilien – Butia/Frucht der Geleepalme

Die Früchte der 6 bis 7 Meter hohen brasilianischen Geleepalme werden entweder frisch oder aber in vielfältigen Verarbeitungsformen (Gelee, Wein, Saft, getrocknet) gegessen.

Sie haben die Grösse von Kirschen , wenig Fruchtfleisch mit einem grossen Kern und schmecken süss-sauer.

Bolivien - Höhenkrankheit und Coca-Blätter

Um von Chile nach Argentinien - oder umgekehrt- zu gelangen müssen wir oft Andenpässe mit mehr als 4000m Höhenmeter befahren.

 

Obwohl der Luftdruck pro 1000 Höhenmeter jeweils um 10% sinkt und dadurch die Lunge weniger rasch Sauerstoff aufnehmen kann, haben wir solch rasche Aufstiege bis jetzt relativ leicht bewältigt – von leichtem Schwindel und Kurzatmigkeit einmal abgesehen.

 

Sobald wir jedoch 6 Std oder länger auf der neuen Höhe verweilen wollen/müssen, dann werden Kopfweh, Atemnot, Schlaf- und Verdauungsstörungen ernstzunehmende Probleme. Auch unsere ½ Std Altersturnen pro Tag verkommt in diesen Höhen in eine Stöhn- und Puste-Übung.

 

Ein langsamer Aufstieg (1000m pro Tag) mit anschliessender Angewöhnungszeit (2-3 Tage) sind die empfohlenen Verhaltensregeln um diesen Höhenkrankheits-Symptome vorzubeugen. In der Praxis sind diese Regeln jedoch kaum einzuhalten.

 

So ist es in Chile oder im Anden-nahen Argentinien nichts ungewöhnliches, dass in 1-2 Fahrstunden ein Aufstieg von über 2000 Höhenmetern bewältigt werden können.

Auf Rat der Einheimischen haben wir daher für den geplanten mehrtätigen Ausflug auf den Altiplano von Bolivien – zwischen 4300 und 5500müM - auf dem Bauern-Markt von San Pedro de Atacama/Chile einen Beutel Coca-Blätter und einige Lutsch-Bonbons aus Coca-Essenz gekauft. 

 

 

Auch für den Aufstieg und das Verbleiben auf diesen Höhen müssen wir eine Lösung finden.

  

Nach den ersten 1000 Höhenmetern – in diesem Fall bereits nach ½ Std Fahrzeit  - haben wir daher unser erstes Nachtlager auf einer Höhe von 3500müM aufgeschlagen.

 

Der Blick auf den Vulkan Licancabur und die Atacama -Wüste 1000m tiefer ist zwar überwältigend, Kopfweh und Atemnot machen sich jedoch bald bemerkbar. 

Mit einigen Coca-Blätter in der Backe oder einem Coca-Bonbon im Mund kann das Blut mehr Sauerstoff aufnehmen und die ungemütlichen Symptome verschwinden für eine gewisse Zeit. Sobald jedoch der Erstickungs-Reflex – ich kriege keine Luft mehr - dem leichten Schlummern ein Ende setzt, ist die nächste Portion Coca fällig. So überstehen wir diese erste Nacht unter Coca-Einfluss im Kurzintervall-Schlummern und sind am nächsten Morgen hundemüde.

 

Der Camper bringt uns in der nächsten ½ Std auf 4300müM, wo wir die Grenze nach Bolivien passieren. Unsere Fahrten auf dem Altiplano lassen uns mehrmals die 5000müM-Grenze überschreiten, die zweite Nacht verbringen wir aber auf 4400müM.

 

In dieser Nacht können wir bereits etwas längere Zeitabschnitte durchschlafen, Coca und Schlafen mit hochgelegtem Oberkörper sei Dank. Die Schlafqualität in den folgenden zwei Nächten ist aber weiterhin wechselhaft, ohne die Wirkung der Coca-Substanz wäre dies vermutlich jedoch noch schlimmer.

 

Die Coca-Blätter sind für die Bewohner dieser Höhenlager nicht wegzudenken. Obwohl die UNO den Coca-Blättern viele positive Eigenschaften zuschreibt und eine Sucht ausgeschlossen werden kann, ist das Gewächs leider mit einem grossen Makel behaftet.

Mittels eines komplizierten chemischen Prozesses kann nämlich aus den Coca-Blättern das Aufputschmittel Kokain gewonnen werden – die süchtig machende Droge der Getriebenen und Erfolgsverwöhnten.  Aus diesem Grunde ist in den meisten Ländern der Welt der Verkauf und der Besitz von Coca-haltigen Produkten verboten – ein Umstand, den man in einigen Südamerikanischen Ländern kopfschüttelnd zur Kenntnis nimmt.

 

Für uns ist jedoch nach einer Woche auf durchschnittlich 4500müM klar: Nimmt man sich die Zeit für die empfohlene  Akklimatisierung nicht, dann ist für die ersten 5 Nächte kaum mit einem erholsamen Schlafe zu rechnen – mit oder ohne Coca-Blätter.

 

Argentinien/Chile - Typische Speisen

Typische argentinische/chilenische Spezialitäten:

 

Empanadas sind mit Fleisch, Käse, Gemüse oder Meeresfrüchten gefüllte Teigtaschen. Sie sind aus dem täglichen Leben der Argentinier und Chilenen nicht wegzudenken.

 

Locro/Argentinien ist ein Fleisch-Bohnen-Mais-Eintopf. Der Bohnen-Eintopf wird in Chile Porotos genannt.

 

Mote - typisch chilenisches Dessert mit gekochtem Korn und getrockneten Pfirsichen

 

Papas Andinas  sind rosa-gelbe Kartoffeln aus der Andenregion

 

Pancho - Hot Dog mit Ketchup, Mayo, Senf, Käse und Chips

 

Milanese - paniertes Schnitzel mit Brot oder Pommes

 

Chile - Avocados/Paltas

Diese grün-schwarzen Dinger werden Paltas genannt und vor allem in Chile sind sie heiss begehrt.

Es gibt keine Mahlzeit wo die Palta nicht in irgendeiner Form auftaucht. Sei es im Hamburger, im Hot Dog, im Salat, als Brotaufstrich, in Scheiben, gewürfelt oder als Mus.

Auch bei uns in der Camper-Küche ist die Palta  inzwischen ein fester Bestandteil der Mahlzeiten ;o))

Argentinien/Chile - Beton-Eier zur Weinreifung

Weine in Beton-Eiern reifen zu lassen, ist für uns was ganz Neues. In Frankreich und Spanien sollen solche Gefässe schon seit längerem im Gebrauch sein. In Chile und Argentinien ist diese Art des Weinausbaus aber noch in der Experimentier-Phase. Die meisten der von uns besuchten Weingüter  versuchen sich nun in dieser neuen Reife-Technik.  

Wein wird heutzutage vor allem in Edelstahlbehältern produziert, die langlebiger und pflegeleichter sind als die klassischen Holzfässer. Edelstahl hat jedoch den Nachteil, dass kaum Sauerstoff an den jungen Wein kommt; eine Reifung in Edelstahl ist somit nicht möglich. Fässer aus Holz sind hingegen porös. Dadurch findet ein geringer, aber stetiger Sauerstoffaustausch statt. Diese schonende Oxidation lässt den Wein reifen und harmonischer werden.

Weinfässer aus Beton sind pflegeleichter und robuster als Holzfässer. Anders als Edelstahltanks sind Beton-Eier in geringem Maße porös und verfügen zusätzlich über sehr feine Verdunstungs-Härchen. Sie ermöglichen so eine Reifung wie in den traditionellen Holzfässern, ohne jedoch die in manchen Weinen nicht erwünschten Holznoten zu hinterlassen. Einige Experten sind überzeugt, dass sich Beton-Eier wegen ihrer Form sogar besser als Holzfässer zur Weinreifung eignen. Wir warten gespannt auf die zukünftigen Weine :o))

Chile – Piñones – Nüsse der Araukarie

Die Nüsse der Araukarie wachsen in einem grossen Zapfen. Man kann sie schälen und roh essen, in der Pfanne rösten oder weich kochen. Sie schmecken ähnlich wie Kastanien sind aber etwas schwieriger zu schälen.

Einkauf auf chilenisch

Wir brauchen ein kleines Lämpchen für den Schuhschrank – also nichts wie los, eine Ferreteria suchen. Eine Ferreteria ist etwas zwischen einem Eisenwarengeschäft und einem Gemischtwarenladen – aber man bekommt hier alles!


Wir werden fündig und müssen zuerst einmal zehn Minuten anstehen – ohne Nümmerli zu ziehen!

Die freundliche Dame bringt uns das gewünschte Lämpchen – kassiert und drückt uns den Kassabon in die Hand – nicht aber die Ware.

Zuerst heisst es nun weiter unten an der Kasse 2 anstehen – ohne Nümmerli zu ziehen – um von einer netten Dame den Kassabon auf die Richtigkeit überprüft und abgestempelt zu bekommen!

Weiter zur nächsten Stelle - hier müssen wir nun ein Nümmerli ziehen und wieder warten bis unsere Nummer 94 aufgerufen wird.

Wir übergeben einem netten Herrn unseren Kassabon, der wiederum zu Dame Nr. 1 marschiert um unser Lämpchen zu holen, es in eine Plastiktüte zu verstauen und uns in die Hände zu drücken!!!

 

 

Das nennt man Arbeitsbeschaffung ;o))

Chile - Planetario Natural Alfa Aldea, Vicuña

Einmal in die Sterne gucken - das ist das Ziel des heutigen Abends. 
Wir werden um 19.30 Uhr im Camping abgeholt und zum Freilicht-Planetarium gefahren. Als Einführung sehen wir einen 3D-Film über das Weltall und geniessen dazu ein Glas Rotwein. 
Mit einer warmen Wolldecke ausgerüstet geht es anschliessend zum 15 Zoll-Teleskop.
Dort erklärt uns Mario die verschiedensten Sternbilder, u.a. das Kreuz des Südens und der Grosse Hund.
Zum Aufwärmen wird uns eine heisse Suppe und Knoblibrot serviert :o))
Die Höhepunkte des Abends - wir schauen uns Sirius, Jupiter und den Mond durchs Teleskop an und können mit dem Handy sogar den Mond durchs Teleskop fotografieren.

Als Abschluss hören wir über das Radioteleskop Töne, die der Jupiter und die Sonne abstrahlen (Mond-Foto, aufgenommen mit Robys Handy).

Chile - Pisco, Destillerie Mistral

Pisco wird wie Cognac oder Weinbrand aus Wein destilliert. Die Destillerie Pisco Mistral verwendet dazu die weissen Traubensorten Pedro Ximenez und Muscat de Alexandria. Nach der zum Teil mehrfachen Destillation wird der Pisco in amerikanischen Eichenfässern - je nach Qualität bis zu sieben Jahren - gelagert.  Der Alkoholgehalt liegt zwischen 35° und 46°. Das Sortiment der Destillerie reicht vom einfachen Pisco (für Cocktails) bis zum delikaten Getränk für Geniesser. Das hauseigene Museum gibt uns einen guten Einblick in die Pisco-Herstellung von früher.

Argentinien - Wer darf wen nicht überholen – oder das Kreuz mit den argentinischen Überholschildern

Argentinische Schilder-Maler und ihre künstlerische Freiheit - für unsere Interpretation Bilder anklicken!

Chile – Früchte und Beeren

Auf dem Markt entdecken wir Früchte und Beeren, die wir noch nicht kennen. 

 

 

Chile - Holzschindeln auf der Insel Chiloé

Auf der Insel Chiloé bewundern wir die alte Bauweise der Häuser, vor allem die zahlreichen Formen der Holzschindeln. 

Chile - Brücke und Fluss ohne Namen

 

 

 

In Chile hat jede Brücke und jeder Fluss einen Namen - aber diese zwei sind leider leer ausgegangen!! :o)))

Argentinien - Patagonischer Wind

Im Süden Patagoniens fahren wir immer wieder an den Verkehrsschildern vorbei, die uns auf den starken patagonischen Wind hinweisen.

Nicht nur die Natur bekommt dies zu spüren, auch unser Camper muss ganze Arbeit leisten.  

Argentinien/Balneario El Condor - Felsensittiche

In den kilometerlangen Klippen von Balneario El Condor gibt es eine der weltweit grössten Ansiedlungen von Felsensittichen. Diese Papageien kommen nur im südlichen Argentinien, in Chile und in Uruguay vor. Der Felsensittich erreicht eine Gesamtgröße von 45 cm und kann bis zu 30 Jahre alt werden. Ein Paar bleibt ein Leben lang zusammen. Das Weibchen legt 2-3 Eier, die Küken schlüpfen im November. 

Argentinien/Patagonien - Frucht- und Fleisch-Kontrollen

22.11.2016

Heute Dienstag nehmen wir die 310 km nach Balneario El Condor in Angriff. Kaum haben wir die Stadt Bahía Blanca verlassen, müssen wir unsere erste Fruchtkontrolle passieren. Mit diesen Kontrollen wird versucht, den Süden von Argentinien von der Maul- und Klauenseuche sowie von Fruchtfliegen frei zu halten.

Der Kontrolleur fragt uns nach mitgebrachten Früchten. Unsere Orangen haben wir vorsichtshalber zu Saft verarbeitet und da Bananen kein Problem sind, sind wir sauber. Wir müssen 70 Pesos (SFr 4.50) für die Desinfektion unseres Campers bezahlen und werden zur Weiterfahrt durch die Sprüh-Anlage entlassen. Aber Pech, die Anlage funktioniert nicht und so nehmen wir noch ein paar Fruchtfliegen und Bakterien mit in den Süden! ;o))

 

Kaum 50 km weiter südlich unsere erste Fleischkontrolle. Dieser Herr steuert sehr freundlich aber zielstrebig auf unseren Kühlschrank zu. Auf unseren vakuum-verpackten Würsten klebt glücklicherweise ein Logo, das die Mitnahme erlaubt – haben wir nicht gewusst. Im Eisfach findet er aber auch unsere zwei Schweins-Koteletten. Mit enttäuschtem Gesicht erkläre ich ihm, dass dies unser Abendessen wäre. Darauf meint er, ich könne sie hier und jetzt braten und dann sei alles in Ordnung. Gesagt getan, ich schmeisse die tief-gefrorenen Fleischstücke in die Pfanne und wenig später schwebt ein angenehmer Geruch von gebratenem Fleisch durch die Kontroll-Station. Nach einem kritischen Blick in die Bratpfanne dürfen wir auch hier passieren!!

Argentinien/Sierra de la Ventana - 1. Vogelspinne

 

 

 

 

Beim Wandern auf den Cerro Bahía Blanca läuft uns dieses Prachtexemplar einer Vogelspinne buchstäblich über den Weg!

Argentinien/Tigre - Unsere Waschmaschine ‚Lavadorita‘

Nachdem wir jeweils mehrere Stunden investieren mussten, um eine Wäscherei zu finden, die Wäsche abzuliefern und wieder abzuholen, haben wir uns entschlossen, eine eigene Waschmaschine zu kaufen. Wir erstehen unsere ‚Lavadorita‘ in einem ‚All Plasticos‘- Geschäft.

 

Typ:                                       Rüttelbox

Füllmenge:                           2 kg

Waschprogramm:              Schongang und Hauptwaschgang – kein Spülgang und kein Auswringen

Temperatur:                        kalt bis 60°

Waschdauer:                      1 Fahrtag über Naturstrasse (jedes Loch in der Strasse ist willkommen)

Preis:                                    SFr. 12.-

 

Da Ursi ihre seidene Unterwäsche zu Hause gelassen hat, werden wir den Schongang (Lavadorita unmittelbar hinter Beifahrersitz) vermutlich sehr selten benutzen.
Der Hauptwaschgang (Keller, hinten rechts) hingegen ist sehr effektiv, vor allem beim Fahren auf Naturstrassen. Zurzeit bin ich auf der Suche nach einem Trockner, so dass ich diese mir übertragene Hausarbeit auch bald weitergeben kann. ;o))

Uruguay - Kunstvoller Nestbau - bevorzugte Wohnlagen

Einmal pro Jahr baut das Vogelpaar ein solches Wunderwerk aus Lehm. Die Vorlieben des Standortes sind jedoch recht verschieden. 

Uruguay - Vorsorge gegen Reifenpannen (Bike oder Camper)

Profis, die man bei einer Reifenpanne gerne dabei hätte.

Uruguay/Montevideo - Grande Angola Abschieds-Song

Text, Ursi & Roby Gisler
Melodie, ‚Wir lagen vor Madagaskar‘

 

Wir lagen vor Montevideo und hatten keinen Koch an Bord.
In den Fässern da faulten die Fische und manchmal wollte einer über Bord.

 

Ahoi Pasajeros ahoi, ahoi.
Wenn Robys Schifferklavier auf der Angola ertönt
ja dann singen wir alle fröhlich mit – ej warum
weil viele Stunden und viele Tage, wir nach Uruguay geschippert sind.

 

Grüne Tomaten u. Pasta u. Pasta, u. Pasta u. Pasta u. Pasta,
u. Pasta u. Pasta u. Pasta und dazwischen etwas hartes Brot.
- Ref.
Der Steward Sonny Boy Mendoza war die gute Seele auf dem Kahn.
Doch er hatte Sehnsucht nach seinen Kindern und hat uns in Santos verlahn.
-
Ref.
Plötzlich schrie einer ‚Mann über Bord!‘ und sofort rannten alle los.
Doch die Waschmaschine war nicht mehr zu retten und so machen wir die Wäsche mit den Händen bloss.
-
Ref.
Franzosen verstecken sich hinter Autos – was die wohl bloss da machen?
Sie bräunen den Busen und das ‚Füdeli‘ und geheim bleiben all die andren Sachen.
-
Ref.
Die Michi, der Tobi und der Michel wohnen über oder neben dem Fitnessraum.
Sie können das Gestöhne nicht mehr hören und planen Anschlag mit Wein auf den Hampelmann.
-
Ref.
Die Reise ist nun zu Ende, vorbei ist die bittersüsse Zeit.
Doch dank WIFI, Satellit und Diesel bleiben wir in Touch und uns ist kein Weg zu weit.

Deutschland/Scharnebeck/Nähe Lüneburg - Schiffshebewerk

Die Besichtigung des Schiffshebewerks in Scharnebeck bietet ein sehenswertes technisches Schauspiel. Dieses moderne Bauwerk bietet Schiffen die Möglichkeit eine Höhe von 38 Metern zu überwinden.

Brasilien/Jundiai - Churrascaria/Rodizio

Eine Churrascaria ist ein traditionelles Restaurant in Brasilien, in dem es vor allem gegrilltes Fleisch und Würste gibt.

 

Na, das wollen wir uns nicht entgehen lassen!

 

Jeder Tisch erhält eine Art „Fleisch-Ampel“ , wobei die eine Seite rot, die andere grün ist. Ist die grüne Seite aufgedeckt, marschieren die Servicekräfte mit verschieden gegrillten Fleisch-Spiessen an - Rodizio. Die rote Seite signalisiert, dass man vorübergehende eine Pause braucht.

Alle Beilagen können wir uns von einem umfangreichen Buffet holen.

 

Das war super lecker!

 

Brasilien/Jundiai - Häuser malen

Ich sitze auf der Hotel-Terrasse und lese in einem Buch als ich irgendwann realisiere, dass sich rechts von mir etwas nach links und rechts bewegt. Ja da staune ich nicht schlecht! Da hängt doch ein junger Mann an einem Seil und streicht die Aussenwände des Nachbargebäudes. Um eine grössere Fläche in einem Zug streichen zu können, stösst er sich immer wieder mit den Füssen von der Wand ab und während er sich so von links nach recht schwingt, bedeckt er noch schnell eine Fläche mit neuer Farbe. Insgesamt benötigt er für diese Wand nur 60 Minuten - bei uns würde schon das Aufstellen des Gerüsts länger dauern!!

Argentinien/Córdoba - Mate

"Vamos a tomar un Matecito“!

Mate ist ein beliebtes Aufgussgetränk in Südamerika und wird aus den kleingeschnittenen trockenen Blättern

des Mate-Baumes (5-6m hohes Stechpalmengewächs) gewonnen.
Das Trinkgefäß wird etwa zur Hälfte mit Yerba (Kraut) gefüllt, mindestens so hoch, dass das Sieb der Bombilla (Röhrchen) ganz in die Yerba eintauchen kann.

Die Yerba wird etwas angefeuchtet, danach wird die Bombilla vorsichtig eingesetzt. Aufgegossen wird mit heissem aber nicht gekochtem Wasser. Nun gilt es, sorgfältig an der Bombilla zu ziehen um nicht zuviel heisses Wasser aufs Mal in den Mund zu kriegen. Das Gefäss wird in der Runde herumgereicht und mehrmals mit Wasser wieder aufgefüllt. Wenn der Mate keinen Geschmack mehr hat, wird das Kraut ausgetauscht.


Da die Mate-Trinker das Haus nicht ohne ihre Mate-Utensilien verlassen, gibt es überall Automaten, wo man für wenig Geld heisses Wasser in die Thermosflasche nachfüllen kann.

Mexiko/Teotihuacan - Mexikanische Spezialitäten

Als Vorspeise - Termiteneier. Die Escamoles sind eine Delikatesse in Mexiko.

Hauptgang - Schaffleisch, in der Haut der Agave gegart.

Zum Zvieri - Kaktus-Früchte

Mexiko City - Tacos al Pastor

An einer Seitengasse von Mexiko DF laufen wir gegen die Mittagszeit an einer Dönerbude vorbei. 

Doch halt, das sieht etwas anders aus! Das müssen wir probieren. Der Koch erklärt uns, dass dies Tacos al Pastor und sehr beliebt bei den Mexikanern sei.

Einfach köstlich!

Mexiko City - Mescal & Tequila

Unsere ersten Mescals und Tequilas in Mexiko.

 

Der Mescal wird aus dem Fruchtfleisch verschiedener Agaven-Arten hergestellt. Der Geschmack und das Aus- sehen des Mescal variiert je nach Art der Agave, der Region sowie der Zubereitung und der Dauer der Lagerung. Der bekannteste Mescal ist der Tequila, welcher in der Umgebung der Stadt Tequila ausschliesslich aus der blauen Agave gebrannt wird - tja, wem's schmeckt!

Schottland - Kleinster Coleslaw-Salat

Die ganze Gruppe hat Hunger, nur ich nicht so recht. Macht nichts - ein Salat und ein Bier ist genau richtig!

 

In einem Restaurant in Glasgow bestellen alle eine währschafte Mahlzeit und ich mir einen Coleslaw-Salat.
Das Gelächter ist gross als mein Salat serviert wird - mit zwei Bissen ist das "Ding" verschluckt! Na soooo klein war mein Hunger nun auch wieder nicht!!! Aber Bier nährt ja auch ;o))

Schottland - Blind Summit/Hidden Dip

Blinder Gipfel - Versteckte Senke!
Ok, die Strassen waren etwas hügelig aber vor jedem Hügel eine Tafel, die uns auf den Hügel aufmerksam macht??!! Und wir gehen mal davon aus, dass es nach jedem Hügel irgendwann wieder runter geht!

Schottland - Whisky

Malt-Whiskys werden auch heute noch in beinahe allen geografischen Regionen Schottlands destilliert. Diese haben sich aber im Laufe der letzten zwei Jahrhunderte in Bezug auf die Whisky-Herstellung sehr unterschiedlich entwickelt. Als Folge von Krisen, Gersten-Missernten, Kriegen oder durch wirtschaftlich bedingte Zusammenlegungen reduzierte sich die Anzahl der Destillerien in ganz Schottland im Laufe dieses Zeitraumes in einem beinahe unglaublichen Ausmass. Von den um das Jahr 1800 weit über 1000 aktiven Destillerien waren im Jahr 1899 gerade noch 148 lizenzierte Malt-Destillerien übrig geblieben. Heute sind davon nicht einmal mehr 100 in Betrieb!

Um so mehr geniessen wir diesen feinen Tropfen (Edradour Ruby)!

Schottische Küche

Vor der Reise viel gehört, viele Warnungen bekommen: " Esst das jaaaaa nicht!"

Um so mehr wollten wir uns diesem Challange stellen. Ok, bei der Suppe und beim Fischcake kann ja noch nicht so viel passieren. Beim Haggis und dem Black Pudding waren wir schon etwas vorsichtiger. Unser Fazit: "Suuuuuper lecker!"

Haggis ist das schottische Nationalgericht. Es besteht aus Schafsinnereien und ist sehr nahrhaft. Diese pikante, fleischige Spezialität wird traditionell mit pürierten „Neeps“ (Rüben) und „Tatties“ (Kartoffeln) gereicht. 

Black Pudding ist eine Art Blutwurst mit Hafer und wird in der Pfanne angebraten. 

 

Sticky Toffee Pudding (Dessert) ist eine seeeehr süsse Angelegenheit und ist praktisch auf jeder Speisekarte in Schottland zu finden. Annalis hat dieses Zeug heiss geliebt aber ich (Ursi) konnte es schon fast nicht mehr anschauen!

Panamá - Zigarren

Bei der Rückfahrt von Bocas del Torro kehren wir bei der Zigarrenfabrik Costa ein, die in der Nähe von Panama City aus kubanischem Tabak verschiedene Zigarren-Typen und -Grössen herstellt. Selbstverständlich kann Roby nicht widerstehen und deckt sich mit einigen Kisten der milden und sehr günstigen Glimmstängel ein.

Helado hecho en Panamá

Mal was Anderes - aber auch gut und schööön kühl!!