Titicacasee, bolivianischer Teil

08.-10.12.2018

Auf 3810 müM liegt der höchste schiffbare See der Welt – der Titicacasee. Er ist ca. 13 Mal grösser als der Bodensee. Bolivien und Peru teilen sich dieses riesige Gewässer.

Tiefblau und kristallklar liegt er vor uns, im Hintergrund die über 6000 Meter hohen Gipfel der Cordillere Real.

Mit der Fähre setzen wir an der schmalsten Stelle über den See und nach einer kurvenreichen Fahrt erreichen wir das Städtchen Copacabana.

Heute Sonntag besuchen wir die täglich vor der Kathedrale stattfindende Auto-Segnung.

An zahlreichen Marktständen kann alles gekauft werden, was zum Schmücken der Fahrzeuge benötigt wird.

Blank geputzt, mit Girlanden und Blumen bekränzt, warten Autos und Lastwagen mit ihren Besitzer-Familien  auf den Ordens-Bruder.

Anschliessend machen wir einen kleinen Bummel durch Copacabana und schon ist es Zeit für einen Apéro ;o))

Heute Montag fahren wir mit dem Boot über den tiefblauen Titicacasee zur Isla de la Luna/Mondinsel.

 

Hier soll der Ort gewesen sein, wo der Mond in den Himmel aufstieg. Wir besuchen den Tempel der Sonnenjungfrauen. Er war Opferstätte und Sonnenuhr zugleich. 

Weiter geht es zur Isla del Sol/Sonneninsel. Sie ist mit elf auf viereinhalb Kilometern die grösste Insel des Titicacasees und zugleich die heiligste. Von hier aus sollen die Kinder des Sonnengottes Inti - Mancokapa und Mamaocllo - losgezogen sein, um das Inkareich zu gründen.

 

Über die alte Inka-Treppe geht es steil hoch zum Sonnentempel und wir kommen so richtig ins Schnaufen.

Weiter geht es den zahlreichen terrassierten Hängen entlang bis zum Dorf Yumani, 3990 müM. Von hier haben wir einen einmaligen Ausblick bis nach Peru.

Jetzt geht es zweihundert Meter über Felder und Wiesen schnurgerade runter zu einem Restaurant, wo wir ein köstliches Anden-Buffet geniessen dürfen.