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Letzter Blog-Update, 25. Januar 2019

Peru

Braun 2019   Blau 2018

Fahrt durch die 'Schöne Wüste' nach Arequipa

21.-23.12.2018 

Wieder sind wir in Peru.

Peru ist Fruchtfliegen-frei und deshalb dürfen keine Früchte und - je nach Laune der Zollbeamten - auch kein Gemüse über die Grenze genommen werden. Die Grenzabfertigung läuft zügig und ausser einem vergessenen 'Rüebli‘ kann der Zollbeamte nichts beschlagnahmen ;o)

 

Auf der Fahrt ins Landesinnere kommen uns schwer beladene Busse entgegen. Es scheint, dass viele Bolivianer mit Weihnachts-Geschenken zurück in ihre Heimat reisen.

 

Ein Gewitter zieht auf und wir suchen uns schnell ein Plätzchen für die Nacht.

07.30 Uhr – Wir werden von einem Klopfen geweckt. Draussen steht ein lokaler Polizist und möchte kontrollieren, ob alles in Ordnung ist – so sagt er zumindest :o/

Nach langem hin und her stellt sich aber heraus, dass er seine Kontrolle bezahlt haben möchte. Wir geben ihm etwas Kleingeld und suchen anschliessend das Weite.

 

Auf der Weiterfahrt fallen uns bei jedem kleineren und grösseren Gebäude die neu erstellten WC-Häuschen auf. Wir vermuten, dass es sich um ein staatlich unterstütztes Klär-Projekt handelt, denn die Kläranlagen sind auch nicht allzu weit weg.

Langsam ändert sich die Landschaft, die Vegetation wird immer karger. Wir durchfahren die nördlichsten Ausläufer der Atacama-Wüste, eine der trockensten Wüsten der Welt. Obwohl es hier praktisch nie regnet, treffen wir trotzdem auf Lagunen mit grossen Flamingo-Schwärmen. Das Wasser kommt aus den Anden und  - falls es nicht bereits vorher versickert - speist es diese Tier-Paradiese.

 

Viele kleine Stroh- und Backsteinhütten säumen die Strasse, aber es ist keine Menschenseele zu sehen.

Wie wir später erfahren, werden diese Hütten aufgestellt und ein Terrain mit Steinen abgesteckt, damit dieses Stück Land nach einigen Jahren in den Besitz des Landnehmers übergeht - die Nachkommen werden es zu schätzen wissen ;o))

Weiter geht die Fahrt nach Süd-Westen.

Zu unserer Verwunderung müssen wir auf dieser Hochebene auch noch den Paso Abra Huaytire von 4800 müM überqueren.

Die schöne Wüstenlandschaft mit ihren zauberhaften Farben fasziniert uns und begleitet uns hinunter nach Arequipa auf 2350 müM.

Die zweitgrösste Stadt Perus - die weisse Stadt Arequipa - gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. 

Zahlreiche Gebäude der Stadt sind aus weissem Sillar errrichtet, einem Stein aus den Steinbrüchen nahe der  Vulkane, die die Stadt bewachen - Pichu Pichu 5664 müM, Misti 5822 müM und Chachani 6070 müM.

Arequipa ist eine der kulinarischen Hochburgen von Peru und so feiern wir Weihnachten mit einem guten Nachtessen.

Vulkan Chachani - Unser 1. Sechstausender

27./28.12.2018

Röbäs lang gehegter Wunsch einen Sechstausender zu besteigen wird in Arequipa Wirklichkeit.

Er will den 6070m hohen Vulkan Chachani besteigen und ich begleite ihn bis ins Basislager.

  

Unser Fahrer bringt uns - zusammen mit unserem Bergführer Dario - in zwei Stunden über steile sandige Pisten  

auf 5000müM.

War unten noch strahlender Sonnenschein, so empfängt uns hier ein kalter Graupelschauer und der Wind pfeift uns um die Ohren. Warm eingepackt marschieren wir im Schneckentempo dem Kraterrand entlang zum Basislager (5190müM), vorbei an grossen Yareta-Pflanzen. Diese steinharten Pflanzen gedeihen nur in diesen Höhenlagen und können - bei einem Wachstum von 1.5mm/Jahr - bis zu 3000 Jahre alt werden.  

Das Basislager auf 5195müM besteht aus unserem Zelt mit Schlafsack und hauchdünnen 'Mätteli‘, einem Zelt für Dario und einem 'Plumsklo'. Wasser gibt es hier oben keines, das mussten wir selber hochtragen. Es ist kalt und windig. 

Nach dem 'Zimmerbezug‘ kocht Dario für uns eine feine Gemüsesuppe zum Aufwärmen. Die süssen Spaghetti – Dario mag sie lieber gezuckert als gesalzen – und die Thon-Sauce sind nicht gerade ein kulinarisches Highlight, aber füllen unsere Bäuche trotzdem.

 

Beim Abendessen werde ich von den beiden Herren zur Gipfelbesteigung überredet. Also - wenn einer zieht und der andere stösst – mache ich mit ;o))

 

Der Nebel liegt tief, es schneit und die eisige Kälte kriecht langsam in unsere Knochen. Um 17 Uhr ist Nachtruhe angesagt und wir versuchen es uns im Zelt bequem zu machen, aber auf diesem harten Boden ist an Schlaf nicht zu denken. Zusätzlich wird Röbä von Kopf- und Zahnweh geplagt. Atmen wird für mich zu einem bewussten Vorgang. Ein kurzes Abdriften in einen Schlummer lässt mich japsend wieder aufwachen - Luft, Luft... Offensichtlich ist unsere bolivianische Höhen-Akklimatisierung bereits wieder verloren gegangen :o((

Nach einer durchwachten, eiskalten Nacht – mit schmerzenden Knochen wegen den dünnen Matten – dürfen wir endlich um 02.30 Uhr aus den Federn. Es schneit immer noch und es ist eiskalt. Dario kocht zum Aufwärmen einen Coca-Tee.

 

Wir lassen alles im Zelt zurück, nehmen einen Snack und Wasser mit und schon geht der steile Aufstieg los. Dario rechnet mit fünf bis sieben Stunden bis zum Gipfel.

 

Sehr langsam, Schritt für Schritt, steigen wir in der Dunkelheit dem Gipfel entgegen. Die Luft wird immer dünner und das Atmen immer schwieriger. Der lose Lava-Sand - vermischt mit dem Schnee - ist rutschig und macht das Laufen mühsam. 3 Schritte vor, 1 Schritt zurück. Nach zweieinhalb Stunden wird es langsam hell, aber der Gipfel ist immer noch nicht zu sehen. Also weiter!

70 Höhenmeter vor dem Gipfel will ich nicht mehr. Ich bin auf 6000müM - das reicht!

Da sind Röbä und Dario aber anderer Meinung. Ein paar aufmunternde Worte von den beiden, eine letzte Anstrengung von einer gefühlten Unendlichkeit und wir haben es geschafft!!

 

Nach viereinhalb Stunden stehen wir bereits auf dem Gipfel des 6070müM hohen Vulkan Chachani.

Zurück zum Basislager geht's um einiges schneller. Hüpfend springen wir die steilen Sand-Hänge hinunter und liegen nach einer Stunde bereits wieder im Zelt - erschöpft und auch ein bisschen stolz.

 

Den Silvester feiern wir in Arequipa auf dem Camping mit einem Glässchen Sekt und um 22.00 Uhr geht's ab in's Bett! :o))

Cañon del Colca - Von Arequipa nach El Alto

01.-04.01.2019

Am Neujahrstag machen wir uns auf zum Cañon del Colca - eine der tiefsten Schluchten der Welt.

 

Doch zuerst müssen wir uns die Aussicht in den Cañon verdienen, denn vor uns liegt der 4910m hohe Paso de Patopampa. Auf Grund fehlender Alternativen suchen wir uns einen ebenen Platz und bleiben für die Nacht auf dieser Höhe.

Kaum eingenistet, beginnt es zu schneien. Ob wir da morgen wieder rauskommen? Auch macht mich die Höhe wieder schwindlig, ich bin kurzatmig und Röbä hat leichte Kopfschmerzen. Trotz Coca-Tee wird es nicht besser und auch an Schlaf ist kaum zu denken.

 

Am Morgen liegt fünf Zentimeter Schnee – der zum Glück an der Sonne schnell schmilzt – aber wir stehen etwas eingesunken auf eingeweichtem Boden. Da hilft nur noch - 'Mit voller Kraft voraus!' :o) 

Wieder auf Asphalt geht es runter nach Chivay auf 3630müM, wo wir uns im Mercado Central mit allem eindecken, was wir für die Fahrt durch das Colca-Tal brauchen.

 

Ein Bummel durch den Ort zeigt uns rasch, dass Chivay eine Karnevals-Hochburg ist. Auf Säulen sind viele ihrer Karnevals-Figuren lebensecht dargestellt.

Ab Chivay gräbt sich der Río Colca immer tiefer in den Boden und der Cañon wird rasch tiefer. Die Strasse schlängelt sich zwischen Terrassenfelder dem Abhang entlang, vorbei an kleinen traditionellen Siedlungen.

 

In Lari steht die grösste und schönste Kirche des Cañons. Sie wurde aber beim letzten Erdbeben 2001 schwer beschädigt und ist leider noch nicht wieder geflickt. 

50 Kilometer nach Chivay erreichen wir den eigentlichen Höhepunkt des Cañons. Hier, beim Cruz del Condor hat sich eine Gruppe Anden-Kondore niedergelassen. Bei gutem Wetter lassen sie sich jeden Morgen von der aufsteigenden Thermik treiben und kreisen lautlos über der Schlucht.

 

Wir übernachten auf dem Parkplatz – ganz alleine!

Auch am anderen Morgen, als wir 07.15 Uhr jäh von der Ticketfrau aus dem Schlaf gerissen werden, haben wir den Platz immer noch für uns. Aber an Schlaf ist jetzt nicht mehr zu denken und so machen wir uns auf zum Aussichtspunkt, wo die 'Flugschau' um 08.00 Uhr beginnen soll.

Mittlerweile haben sich auch noch andere Touristen eingefunden. Und tatsächlich – fast pünktlich schwebt ein Kondor über uns hinweg. Der Rest der Gruppe gibt leider nur eine kurze Vorstellung und gemeinsam biegen sie ab in höhere Gefilde. 

Als einzige fahren wir dem Cañon entlang weiter. Für alle andern heisst es wieder umdrehen. In Cabanaconde erreichen wir die tiefste Stelle des Cañon de Colca.

Nun verlassen wir den Río Colca und fahren – immer über 4000müM – durch eine einsame Hügellandschaft, überwachsen von gelbem Steppengras. Die Strasse ist nicht mehr asphaltiert und wir müssen unsere Reisegeschwindigkeit drosseln. Es begegnet uns keine Menschenseele mehr. Irgendwo im tiefer gelegenen Niemandsland machen wir Halt für die Nacht. 

 

Heute Freitag fahren wir die letzten 60 Rüttel-Kilometer durch die einsame Sand-Landschaft zum peruanischen El Alto. 

Petroglyphen von Toro Muerto

4./5.01.2019

Wir finden keinen Übernachtungsplatz in El Alto und die Petroglyphen von Toro Muerto 'gluschten‘ uns eigentlich auch nicht. Wir sind immer etwas skeptisch, was die Echtheit solcher 'Kunstwerke' angeht.

 

Trotzdem machen wir uns auf ins Valle de Majes.

Kilometerlang rechts und links der Strasse nur Sand und Dünen, sonst nichts. Wir biegen um eine Kurve und wir können es beinahe nicht glauben – eine Fatamorgana? Vor uns breitet sich das wunderschöne Valle de Majes aus. So etwas hätten wir hier nie und nimmer erwartet! Eine riesige grüne Fläche - Reisfelder und Pisco-Trauben - inmitten einer Sand-Wüste, eingekesselt von hohen Bergen. 

Auf der gegenüberliegenden Talseite liegt ein grosses Lavastein-Feld, auf denen sich ca. 2500 Petroglyphen befinden – eingravierte geometrische Figuren, Tiere, Menschen, Reptilien. Sie wurden offensichtlich vor ca. 1500 Jahren zu rituellen Zwecken in das Gestein geritzt.

 

Nach einer ruhigen Nacht auf dem Parkplatz machen wir uns auf, um uns einige dieser Kunstwerke anzuschauen. 

Das Nationalgetränk der Peruaner wie der Chilenen ist der Pisco.

Den chilenischen Brandwein kennen und schätzen wir schon und so nehmen wir die Gelegenheit wahr und besuchen eine der Pisco-Brennereien in diesem Tal.

 

Die Bodega Cepas de Loro wird von einem jungen Peruaner geführt, der in Italien Oenologie studiert hat. Im Gegensatz zum chilenischen Pisco wird der peruanische nicht im Fass ausgebaut. Dafür brennen die Peruaner artenreine Piscos aus bis zu acht verschiedenen Trauben.

Von Camaná nach Tacna

08.-11.01.2019

Wir sind nach gut 14 Monaten wieder zurück am Pazifik und warten in Camaná auf die Dakar Rallye. Doch weder im Internet noch bei der Polizei können wir die genaue Fahr-Strecke ausfindig machen. 

So entschliessen wir uns in den Süden nach Tacna zu fahren, wo die Dakar Rallye wieder nach Lima - im Norden von Peru - umdrehen soll.

 

Die 400km lange Strecke führt uns durch die Atacama-Wüste, immer dem Meer entlang. Ab und zu durchqueren wir ein grünes Fluss-Tal, wo Gemüse und Früchte angebaut werden.

In Ilo lassen wir uns eine Ceviche-Fischplatte schmecken und schauen anschliessend den Pelikanen und Seelöwen zu. Sie werden mit Fischresten vom nahen Markt gefüttert.

Immer noch keine Spur von der Rallye. Es erscheint uns, als seien die Organisatoren nicht wirklich erpicht auf Publikum, denn auch hier nur Schulterzucken. Also geht die Suche nach der Nadel im Heuhaufen bzw. der Rallye-Strecke im bis zu 100km breiten Wüstenstreifen weiter.

In Tacna erfahren wir dann den genauen Teilnehmer-Rastplatz für die Nacht. Wir möchten aber die Fahrzeuge nicht brav parkiert sehen sondern in 'Action‘.

 

Zum Mittagessen parkieren wir einen Häuser-Block entfernt vom Restaurant, geniessen eine Pizza und kehren zum Camper zurück.

Aber - oh Schreck - Fensterscheibe eingeschlagen, Sicherungs-Spannset der beiden Fahrzeugtüren durchtrennt und im Schnellgang Camper durchsucht.

Es fehlen Röbäs Akkordeon :o(( und unser Fotodrucker. Die restlichen Wertsachen hat der Einbrecher nicht gefunden. Wir hatten Glück!

 

Jetzt ist die Rallye Dakar eh gelaufen, denn die nächsten fünf Stunden verbringen wir bei der Polizei!!

Der Kühlschrank ist inzwischen leer, die meisten Büchsen und Teigwaren sind aufgebraucht und so hält uns momentan nichts mehr in Peru - auf nach Chile!

Chile

Arica

11.-16.01.2019

Nur gerade 15km von der Grenze Peru/Chile entfernt liegt die nördlichste Stadt Chiles. Hier in Arica füllen wir den Kühlschrank wieder auf und lassen es uns gut gehen. Nach langer Zeit wieder einmal eine Parilla/Grill :o))

 

Heute Sonntag gibt es auch wieder einmal ein 'Bike-Türli‘. Die Fahrt führt uns an den fast menschenleeren Stränden vorbei zu einem Schlachtfeld des Pazifik-Krieges (1879-1884) - dem Cerro Moro. Von hier oben - dem Wahrzeichen von Arica - haben wir eine schöne Sicht über die ganze Stadt. 

Am Montag heisst es als erstes - Seitenfenster ersetzen!

Wiederum haben wir Glück im Einbrecher-Unglück. Wir finden eine Werkstadt, die Autofenster auf Mass herstellt - die einzige zwischen hier und dem 2000km entfernten Santiago de Chile - und der Chef persönlich kümmert sich um unsere Reparatur.

Zwei Stunden später und 56 CHF (!) ärmer ist die Scheibe drin und unterscheidet sich kaum von einem Original-Ersatzteil. :o))

Von Arica nach Iquique

17.-21.01.2019

Weiter geht die Fahrt gegen Süden durch die trockenste Wüste der Welt. Kein Gras, keine Kakteen, keine Tiere – einfach nichts, was hier überleben könnte. Dafür gibt es hier Kunst in der Wüste - moderne oder schon tausende Jahre alte.

Etwas südlich von Arica stehen die Skulpturen 'Presencias Turtelares' und erinnern an die ersten Völker, die sich vor ca. 7000 Jahren hier niederliessen. 

Beim Fischerdorf Caleta Camarones hat die Künstlerin Paola Pimentel vier Meter hohe Skulpturen aufgestellt, die Chinchorro-Mumien mit ihren typischen Gesichtsmasken darstellen sollen.

Das Volk der Chinchorro, das hier in dieser Gegend lebte, begann schon sehr früh Verstorbene einzubalsamieren und so fand man hier in der Atacama-Wüste die ältesten Mumien der Welt – 7050 Jahre alt. 

Wir bleiben zwei Nächte am einsamen Strand von Caleta Camarones, machen ausgiebige Strand-Spaziergänge und schauen den Vögeln und den Seelöwen beim Fischen zu. 

Um in das ca. 60km südlicher gelegene Dorf Pisagua zu gelangen, müssen wir doppelt so viele Kilometer übers Landesinnere fahren.

Das Dorf an der Pazifik-Küste besass im 19. Jahrhundert einer der grössten Nitrat/Salpeter-Häfen von Chile. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts konnte Nitrat künstlich hergestellt werden und so verlor Pisaguas Hafen langsam an Bedeutung. 

 

Weltweites Aufsehen erregte Pisagua jedoch erneut durch die Entdeckung von Massengräbern nach dem Ende der Pinochet-Diktatur (1973-89).

Auf antike Kunst, nämlich auf die Geoglyphen von Tiliviche und auf den Riesen von Tarapacá stossen wir kurz vor Iquique. Diese zwischen dem 9. und dem 16. Jahrhundert entstandenen Scharrbilder stammen aus der Tiwanako- und der darauffolgenden Inka-Kultur.

Wie man heute vermutet, dienten sie vor allem rituellen Zwecken.

Die Humberstone- und Santa-Laura-Salpeterwerke liegen auf dem Weg nach Iquique und für uns eine gute Gelegenheit nochmals einen Blick in diese Vergangenheit zu werfen.

 

Die beiden Werke haben zwischen 1872-1960 Salpeter in grossen Mengen abgebaut und über Pisagua nach Europa verschifft.

Um die Minen herum lebten damals bis zu 3700 Menschen, mit mehr oder weniger grossem Komfort. Die Salpeter-Werke und -Siedlungen sind seit 1961 nur noch Geisterstädte und vom Zerfall bedroht.