Managua

02.-03.08.2021

Heute Montag geht’s in die Hauptstadt Managua - chaotisch, gefährlich und laut soll sie sein.

 

Aber zuerst werden wir kurz vor Managua - nach einem korrekt befahrenen Kreisel - von drei Polizisten aus dem Verkehr gezogen. Einer der drei Polizisten interessiert sich sehr für unseren Camper und für unsere Reise. Zwischen lockerem Plaudern nimmt er Einsicht in sämtliche Papiere - alles okay! Bevor wir aber wieder losfahren dürfen, möchte er eine Limonade für sich und seine zwei Kollegen. AHA - haben wir uns fast gedacht, das noch etwas kommt! Eine Cola geben wir ihm - leider haben wir seine Forderungen nicht ganz verstanden ;o)

Weiter geht’s zum Hotel Casa Inti Managua, wo wir uns im Garten einquartieren!

 

Da die Stadt angeblich aus mehreren gefährlichen Quartieren besteht, die man besser nicht betritt, beschränken wir uns auf den Besuch des historischen Zentrums. Wir wollen ja das Glück nicht herausfordern und Röbä einen weiteren Einsatz mit dem 'Räuberstock‘ ersparen :o)

Da auch Taxi fahren gefährlich sei - laut Pförtner - hilft er uns bei der Suche nach einem vertrauenswürdigen Fahrer. Ein Freund, der gerade vorbeischaut, bietet sich an, uns zum Malecón/Seepromenade mitzunehmen. Unterwegs zeigt er uns die neue Kathedrale, die von den Nicos wegen ihrem Aussehen 'Caja de los huevos‘/Eierkarton genannt wird. Auch fährt er uns hoch zum Parque Histórico Nacional Lomas de Tiscapa, ein Freizeitpark auf dem Kraterrand mit Kratersee und einer wunderbaren Aussicht auf die grüne Stadt mit vielen Bäumen. Am Malecón verabschiedet er sich von uns mit zahlreichen Sicherheits-Ratschlägen - herzlichen Dank, Juan!

Zu Fuss spazieren wir anschliessend zur alten Kathedrale und zum Regierungsviertel. Wir sind positiv überrascht von Managua - die Stadt ist nicht chaotischer oder lauter als viele andere Grossstädte auch - aber beeindruckend grün.