Magellanstrasse

 

Die Grenzabfertigung nach Chile läuft wie geschmiert. Um nach Ushuaia zu gelangen, müssen wir zuerst für 222 Kilometer Chile durchqueren.
Wir opfern ein paar Zwiebeln, etwas Salat und eine Tomate, so sind die Zöllner zufrieden. Die Kartoffeln, Poulet-Brüstchen und Äpfel haben wir noch am Vorabend gekocht ;o))

Wir kommen mittags an der Magellan-Strasse – Meerverbindung Atlantik Pazifik - an, welche nur mit einer Fähre überquert werden kann.  Da der Sturm immer noch sehr heftig ist, kann die Fähre nicht anlegen und so heisst es in der Kolonne warten, warten, warten……

Wir können es ja geniessen, schliesslich haben wir die ganze Wohnung dabei und so gibt es zum Abendessen Raclette mit argentinischem Käse! :o)) Nach 11 Stunden, kurz vor 24 Uhr geht es endlich los. Die Überfahrt ist immer noch sehr wild aber wenigstens sind wir drüben! Wir fahren noch ein paar Kilometer bis zur nächsten Tankstelle in Cerro Sombrero und verbringen dort eine ruhige Nacht.

13.12.2016

Heute werde ich mit einem Champagner-Frühstück geweckt, denn heute ist mein 60. Geburtstag! ;o))

 

Bei der Weiterfahrt Richtung Süden fällt uns sofort die veränderte Landschaft auf. Was vorher alles karg und braun-grau schien, leuchtet hier in einem saftigen Grün. Die Hügel – Cerros – sind mit Gras überwachsen, Bäche schlängeln sich in Mäanderlinien durch die Fläche und Rinder, Guanacos und Schafe grasen nebeneinander.  

Unsere Erwartungen waren das totale Gegenteil. Wir haben mit sehr karger Vegetation gerechnet und nicht mit dieser freundlichen Landschaft! Die letzten 45 km vor der argentinischen Grenze sind nochmals Naturstrasse.