Punta Arenas

01.-07.01.2017
Da heute am 1. Januar ganz Punta Arenas wie ausgestorben ist, machen wir einen Besuch bei den Verstorbenen. Der Friedhof hier soll der schönste und interessanteste von ganz Chile sein und ist heute ein Nationaldenkmal.
Wir bestaunen die grossen Mausoleen, die sich damals reiche Familien aus der Gründerzeit bauen liessen. Aber auch der Normalbürger fand hier seine letzte Ruhestätte. Diese Gräber sind unter anderem mit Plastikblumen, Weihnachtsdekoration, Spielzeug oder Spieluhren dekoriert.

An der Uferpromenade von Punta Arenas schauen wir dem emsigen Treiben der Kormorane zu, die mit dem Nestbau, dem Brüten und dem Abwehren ihrer Feinde alle ‚Flossen‘ voll zu tun haben.

Nach einem kleinen Rundgang durch die Stadt verbringen wir den Rest des Tages – wieder einmal - auf der Suche nach funktionierendem Internet,  um mit euch – ihr lieben Freunde – in Kontakt zu treten. Frust, das Internet funktioniert sehr schlecht oder gar nicht :o((
Also müsst ihr euch noch etwas gedulden oder wir machen es mit Rauchzeichen ;o)))

Heute Montag geht es auf der Peninsula de Brunswick in den Süden zum Mittelpunkt Chiles. Jetzt denkt sich jeder, das geht ja gar nicht! Haben wir auch gedacht. Aber die Chilenen rechnen ihren Teil der Antarktis dazu – dann stimmt’s! :o))

Den ersten Halt machen wir beim englischen Friedhof. Hier ruhen die Teilnehmer - der berühmteste ist Charles Darwin - der Schiffs-Expedition 'Beagle', die unter schwersten Verhältnissen den Beagle-Kanal kartographiert haben.

Am Ende der Ruta 9 – 36 km südlich von Punta Arenas - heisst es Wanderschuhe anschnallen. Um zum Leuchtturm zu gelangen, müssen wir hin und zurück je 4 km auf weichem Sand laufen. Das geht ganz schön in die Füsse :o(