Chili und seine Freunde

 

Hallo Gregory, hallo Gian, hallo Louis, hallo Zoe

 

Erinnert ihr euch noch an mich? Ich bin Chili, der Pinguin.

 

Letztes Mal habe ich euch erzählt,  dass ich auf einem Eisberg gewohnt habe, bevor mich euer Grosi und euer Grossdädi auf ihre Südamerika-Reise mitgenommen haben.

 

Beim Camperfahren sitze ich wie ihr beim Esstisch und schaue aus dem Seitenfenster der vorbeirauschenden Landschaft zu.

Inzwischen bin ich bereits weit herumgereist und habe dabei viele neue Tiere kennengelernt. Einige davon möchte ich euch heute vorstellen.

Am liebsten habe ich mit den Hühner-Küken gespielt. Sie haben viel gepiepst (pieps, pieps, pieps) und ich habe viel in ‚pinguinisch ‘gewiehert (iiiiaaaa, iiiiaaaa – ähnlich wie ein Esel).

 

Leider hab ich ihre Sprache nicht verstanden, aber wir hatten viel Spass zusammen. Auch ihre Mama und ihr Papa hatten mich gerne und wollten, dass ich noch länger bei ihnen bleibe.

Auch die Sprachen meiner anderen Spielkameraden habe ich nicht verstanden. Versteht ihr wenn diese Tiere etwas zu euch sagen?

 

Aber natürlich wisst ihr, wie diese Tiere sprechen und wie sie heissen – oder nicht?

 

‚Wau wau wau‘ hat der kleine Hund mich angebellt.

 

Die Katze war ganz lieb und hat zu mir ‚miau miau miau‘ gesagt.

 

Das kleine Kalb hatte etwas Angst vor mir – könnt ihr euch dies vorstellten - Angst vor einem kleinen Pinguin – und hat ganz schüchtern ‚muh muh muh‘ gesagt.

 

Das Pferd hatte nicht grosses Interesse an mir und sagte nur kurz ‚wieehh, wieehh, wieehh‘ !

Die Raupe hatte keine Zeit zum Spielen, da sie sich bald in einen Nachtfalter verwandeln will.

 

Leider sind auch das Guanaco-Baby und die Huemul-Mutter sofort davongesprungen, als ich sie in ‚pinguinisch‘ (iiiiaaaa, iiiiaaaa) angesprochen habe. Vielleicht wären sie geblieben und hätten mit mir gespielt, wenn ich ihre Sprache hätte sprechen können – was denkt ihr?


Kennt ihr selber Wörter in einer anderen Sprache?

Mit dem kleinen Amardillo hatte ich aber riesig Spass. Er hat sich zu einer Kugel zusammen gerollt und als ich ihn angeschubst habe, ist er wie ein Ball davon gerollt.

 

Mit den Nandu-Babys durfte ich den ganzen Tag Verstecken spielen. Als die Sonne dann aber schlafen ging, kam die Nandu-Mutter und hat sie mit in ihr Nest genommen.

 

Speziell überrascht war ich jedoch als ich meine Cousins, die Magellan-Pinguine, kennenlernen durfte.

 

Diese Pinguine sprechen ‚pinguinisch‘ wie ich (iiiiaaaa, iiiiaaaa), wohnen aber in Sandhöhlen. Uiii, das muss komisch sein – ständig diesen Sand zwischen den Flossen.
Meine Cousins waren jedoch sehr nett zu mir. Wir haben viel  gespielt.

 

Natürlich habe ich ihnen auch von euch, meinen 4 Freunden in der Schweiz und von euren eigenen tierischen Freunden erzählt (Selim, Naila, Oli, Lili, etc.).

 

 

 

 

 

 

 

Gestern bekam ich noch Besuch von Spoons. Er macht auch eine grosse Reise durch Südamerika. Wir haben einander von unseren Freunden erzählt und lustige Geschichten ausgetauscht.

Doch nun genug für heute – ich bin richtig müde vom Erzählen.

 

Ich werde euch aber bald wieder schreiben und von meinen neuen Abenteuern erzählen.

 

Tschüss

 

Euer Freund Chili