Puerto Montt

20.02.- 21.02.2017

Auf der Fahrt von Hornopirén nach Puerto Montt sehen wir, weshalb die Strasse in der Nacht gesperrt war.

Die gewaltigen Wassermassen und die Erdrutsche haben Teile der Carretera Austral verschüttet, so dass die Schäden zuerst behoben werden mussten.

Die Löcher in den Naturstrassen sind jetzt noch viel tiefer und somit fast nicht mehr befahrbar. Aber Roby und der Camper sind ein gut eingespieltes Team und schaffen das fast mit links ;o))

Noch einmal müssen wir uns in Geduld üben und drei Stunden anstehen. Dann sind wir endlich auf der Fähre nach Puerto Montt und fahren die letzten 50 Kilometer wieder mal auf Asphalt – juhuii!  

Heute Dienstag ist Stadtbesichtigung angesagt. Puerto Montt wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet und es kamen viele deutsche Einwanderer in diese Gegend.

Die Bauweise der Häuser erinnert stark an Europa. So haben die Häuser hier spitze Giebeldächer, Erker und Balkone. Neben deutschen Restaurants und Bäckereien gibt es auch die deutsche Feuerwehr-Kompanie :o)

 

Im Stadtteil Angelmó schlendern wir durch den Kunsthandwerkermarkt und entdecken neben wahrem Kunsthandwerk auch viel Ramsch.

Im Fischmarkt probieren wir die lokalen Spezialitäten Südchiles – Curanto und Cancato. Curanto wird noch in ländlichen Gegenden in einem Erdloch - eingewickelt in Nalcablätter und mit heissen Steinen zugedeckt – gegart.

 

So und jetzt müssen wir uns beeilen, denn unser Camper braucht neue Finken. Die spitzten Steine der Carretera Austral haben das ganze Gummiprofil weggekaut!