Rapa Nui – Osterinsel

26.06.-03.07.2017

Von Santiago de Chile fliegen wir in 5 Std auf die Pazifikinsel Rapa Nui. Die Insel ist so gross wie Liechtenstein, gehört zum 4000 km entfernten Chile und bildet zusammen mit Neuseeland und Hawaii das polynesische Dreieck. 

Die rund 9000 Einwohner leben fast ausschliesslich im einzigen Ort Hanga Roa. Die Insel ist vor allem bekannt für die zahlreichen Kultstätten mit den mächtigen Moai.

Bei unserer Ankunft feiern die Einheimischen das Fest von Sankt Peter und Paul. Zu solchen Gelegenheiten wird das im Boden gekochte ‚Umu‘ – Fleisch und Süsskartoffeln - gratis an die Bevölkerung abgegeben.

 

Wir umgehen die lange Warteschlange und geniessen das Fest und die Musik bei einem feinen Ceviche im Restaurant.

Heute Dienstag steigen wir zum Vulkan Rano Kau hoch. Es sind zwar nur 300 Meter zu bewältigen, die gehen aber schnurgerade hoch und somit in die Waden ;o(

Der imposante Krater hat einen Durchmesser von 1500 Meter und beherbergt noch einige der sonst ausgerotteten einheimischen Pflanzen. Orongo – ein Ort am Kraterrand– wurde früher nur während einigen Wochen im Frühling für religiöse Zeremonien benutzt.

 

Den Abstieg machen wir über Vinapu, eine von vielen Kultstätten auf Rapa Nui. Leider wurden während Stammesfehden im 18./19. Jahrhundert die meisten der tonnenschweren Moai umgestossen.

Eine Insel-Rundfahrt bringt uns zu vielen anderen wichtigen Sehenswürdigkeiten.

 

Der Steinbruch am Vulkan Rano Raraku lieferte das Material für die über tausend Moai. Die Kolosse wurden hier gemeisselt und anschliessend an ihre Standorte geschleift. Einige der Steinfiguren warten noch heute auf ihre Vollendung. 

Die grösste Figuren-Gruppe der Insel steht in Tongariki. Wir wandern zu den Klippen hoch und geniessen die Aussicht. 

Anakena ist laut Überlieferung der Ort, wo der Gründer-König der Rapa Nui – Hotu Matu’a – um 1200 n. Chr. zum ersten Mal die Insel betrat. 

Im Steinbruch vom Vulkan Punu Pau wurden die roten Haarfrisuren für die Moai gehauen. Einige der Frisuren liegen heute noch zum Abholen bereit ;o))

Den Sonnenuntergang geniessen wir bei den sieben Moai von Ahu Akivi, die als Einzige nicht ins Landesinnere, sondern auf‘s Meer hinaus schauen.
Sie blicken in die Richtung, von wo die sieben jungen Männer kamen, um die Insel auszukundschaften.

Am Wochenende sind wir mit einem Scooter unterwegs.

Unser erster Besuch gilt dem einzigen Moai, der seine Augen immer noch mit Perlmutt überzogen hat - Ahu Ko Te Riku.

Anschliessend zwängen wir uns durch den engen und dunklen Eingang in die 50 Meter langen Höhle Ana Kakenga oder ‚2 Fenster‘.

Der Abend gehört ganz der Folklore.

Wir lassen uns vom rassigen Rhythmus der Musik mitreissen – nur mit dem Hüftschwung haperts doch sehr ;o))