Paso de Jama

Diesel und Wasser aufgefüllt – Lebensmitteln leider nicht, wir leben von Konserven – verlassen wir nun Chile endgültig und fahren dem Paso de Jama  - 4200müM - entgegen.

 

Die wunderschöner Landschaft und die Einsamkeit haben wir praktisch für uns, denn es gibt ausser ein paar Lastwagen aus Paraguay, die Autos in Chile abholen, keinen Verkehr.

 

 

Bei den Moai de Tara – Felsnadeln bis zu 30m hoch - machen wir Mittagshalt. Wir kratzen alles zusammen was noch essbar ist, die nächste Möglichkeit zum Einkauf kommt noch länger nicht :o(

Argentinien begrüsst uns eher mit trübem Wetter.

 

In Susques – erstes Dorf nach dem Paso de Jama auf 3896müM  – schauen wir uns die Kirche aus dem Jahr 1598 an.

Die Einwohner sind gerade daran, die Kirche auszubessern. Eine Frau erklärt mir, dass das Dorf keine Unterstützung für Renovationen vom Staat bekommt und deshalb wird alles in Fronarbeit erledigt. Der Boden der kleinen Kirche ist ein einfacher Erdboden, alle Holzarbeiten sind aus Kaktusholz, das Dach ist mit Stroh gedeckt und es gibt sogar eine kleine Prediger-Kanzel neben dem Altar.

Nach dem Kirchenbesuch steigen wir den steilen Kreuzweg zum Aussichtspunkt hinauf.

Bei dieser Höhe kommen wir ganz schön ins Schnaufen! Dafür haben wir jetzt hoffentlich wieder alle Sünden abgearbeitet ;o))

Etwas weiter unten im Tal überqueren wir eine grosse Salzebene - die Salinas Grandes del Noroeste.

Hier werden in der Salzfläche Becken ausgestochen, mit Wasser gefüllt und so Salz gewonnen. 

Die ausgestochenen Salz-Blöcke werden zum Haus- und Möbelbau verwendet.