Nova Friburgo

25./26.02.2018

Wir verabschieden uns für die nächsten Monate vom Atlantik und fahren ins Inland zu einem kleinen Stück Schweizer Geschichte.

 

1819 verliessen über 2000 Schweizerinnen und Schweizer - davon 140 Luzerner - ihre von Hungersnot und Elend heimgesuchte Heimat und machten sich auf nach dem gelobten Land Brasilien. Nach einer verlustreichen Überfahrt feierten die Auswanderer 1820 die Gründung von Nova Friburgo.

  

Die enge Strasse windet sich um die hügelige Landschaft und durch den Regenwald bis nach Nova Friburgo. Den Camping müssen wir nur mit einem Huhn teilen, dass Familienanschluss sucht ;o))

Wir besuchen das Casa Suiça – Schweizer Haus in Nova Friburgo.

Neben einer Käserei und einer Schoggi-Fabrikation beherbergt das Haus ein sehr interessantes Museum zur Geschichte der Schweizer Einwanderer.

 

Soviel Information macht hungrig! Wir kaufen Raclett- und Bergkäse und entdecken im Kühlfach  noch die Servelats – hmmm, das gibt ein feines Zvieri!

  

Ein kurzer Verdauungsspaziergang zum Denkmal von Wilhelm Tell und schon wieder beginnt es zu regnen.