Fahrt Sucre – Uyuni

16.-19.10.2018

Wir verlassen Sucre auf 2800 m und fahren vorbei an architektonischen Perlen aus der Vergangenheit in tiefere Lagen – 2250 m.

Aber bald windet sich die Strasse durch steinige Hänge zum nächsten Plateau auf über 4000 m hoch, wo Lamas, Schafe und Vicuñas weiden. Felsen in den Farben violett-braun erheben sich hinter goldgelben - bis zu vier Meter hohen - Grasbüscheln. Schluchten ziehen tiefe Furchen durch die Hochebenen, welche oft durch mächtige Sanddünen eingerahmt sind. Dünen auf dieser Höhe!?

 

Dann biegen wir mit unserem Camper um eine Kurve und alles sieht wieder ganz anders aus. Staunen ohne Ende!

Wenn da nur nicht der Fruchtsaft in Sucre und/oder die grossen Höhe wären. Jedenfalls müssen wir irgendwo vor Potosi  auf 3650m eine 2-tägige Kranken-Pause einlegen, denn ich liege mit Magenverstimmung und Fieber im Bett.

Auch Röbä geht’s nicht gut, er gibt aber der Höhe die Schuld. Einmal mehr sind wir beide froh, dass wir nicht mit einem Dachzelt unterwegs sind.

 

Sobald wir wieder etwas bei Kräften sind, geht’s weiter. Ein Schild ‚Thermalquelle‘ lockt uns in ein Seitental, wo wir im 40 Grad warmen Wasser unsere geschwächten Körper suhlen – herrlich!

Nach der stündigen Bade-Kur und einigen Tassen Coca-Tee geht’s gestärkt Richtung Potosi auf 3900 müM. Um nicht nochmals wegen einer zu kurzen Höhen-Akklimatisierung Probleme zu kriegen, geht's aber rasch weiter zur 300 m tiefer liegenden Stadt Uyuni, 3660 müM.

Potosi werden wir uns erst auf der Rückfahrt in den bolivianischen Norden etwas genauer anschauen.

 

Salzspuren in einem Flusstal und ein kurzer Blick auf den riesigen Salzsee in der Ferne künden den nächsten Höhepunkt unserer Bolivien-Reise an.