Ruta de la Muerte/Todesstrasse

Die schmale Schotterpiste galt bis zum Dezember 2007 als eine der gefährlichsten Strassen der Welt, als noch der gesamte Verkehr sich durch diesen engen Weg zwängen musste.

Heute gibt es die asphaltierte Umfahrungsstrasse und die Ruta de la Muerte wird mehrheitlich nur noch von Touristen befahren. Trotzdem bleibt an manchen Stellen der Nervenkitzel erhalten.

 

Wir fahren am Nachmittag – im Konvoy mit Maria und Heinz - von Yolosa nach Cotapata hoch. Um diese Zeit haben längst alle Velofahrer - die von oben nach unten fahren - die Strecke verlassen und wir müssen keinen Gegenverkehr mehr befürchten.

 

Die Todesstrasse wird im Linksverkehr gefahren!

Ist die Strasse am Anfang noch schön breit, wird sie zunehmend enger und ein Ausweichen ist nur noch bei einem Ausstellplatz möglich. Steil fällt unser Blick in die Tiefe.

 

Öfters passieren wir Erdrutsche, wo wir uns dicht an die Innenwand drücken müssen um genug Platz zur Durchfahrt zu haben. Die gefährlichsten Stellen sind inzwischen mit Leitplanken versehen.  Immer wieder stehen Kreuze am gähnenden Abgrund und zeugen davon, dass Menschen diese Strasse nicht überlebt haben. Für unseren Camper gibt es einige schwierige Stellen – aber Spass hat’s am Ende doch gemacht :o))

Zum Schluss fahren wir noch ein kleines Stück zurück auf der asphaltierten Umfahrungsstrasse bis zu Sonia’s Restaurant, wo wir zu fünft das glückliche Ende unserer Fahrt durch die Todesstrasse mit einer leckeren Troucha/Lachsforelle und einem guten Tropfen Weisswein feiern.