Petroglyphen von Toro Muerto

4./5.01.2019

Wir finden keinen Übernachtungsplatz in El Alto und die Petroglyphen von Toro Muerto 'gluschten‘ uns eigentlich auch nicht. Wir sind immer etwas skeptisch, was die Echtheit solcher 'Kunstwerke' angeht.

 

Trotzdem machen wir uns auf ins Valle de Majes.

Kilometerlang rechts und links der Strasse nur Sand und Dünen, sonst nichts. Wir biegen um eine Kurve und wir können es beinahe nicht glauben – eine Fatamorgana? Vor uns breitet sich das wunderschöne Valle de Majes aus. So etwas hätten wir hier nie und nimmer erwartet! Eine riesige grüne Fläche - Reisfelder und Pisco-Trauben - inmitten einer Sand-Wüste, eingekesselt von hohen Bergen. 

Auf der gegenüberliegenden Talseite liegt ein grosses Lavastein-Feld, auf denen sich ca. 2500 Petroglyphen befinden – eingravierte geometrische Figuren, Tiere, Menschen, Reptilien. Sie wurden offensichtlich vor ca. 1500 Jahren zu rituellen Zwecken in das Gestein geritzt.

 

Nach einer ruhigen Nacht auf dem Parkplatz machen wir uns auf, um uns einige dieser Kunstwerke anzuschauen. 

Das Nationalgetränk der Peruaner wie der Chilenen ist der Pisco.

Den chilenischen Brandwein kennen und schätzen wir schon und so nehmen wir die Gelegenheit wahr und besuchen eine der Pisco-Brennereien in diesem Tal.

 

Die Bodega Cepas de Loro wird von einem jungen Peruaner geführt, der in Italien Oenologie studiert hat. Im Gegensatz zum chilenischen Pisco wird der peruanische nicht im Fass ausgebaut. Dafür brennen die Peruaner artenreine Piscos aus bis zu acht verschiedenen Trauben.