Termales de Santa Rosa - Manizales - Jericó

14.-21.11.2019

Langsam haben wir genug vom nass-kühlen Wetter. Seit Wochen ist der ‚Fasi‘ wieder unser ständiger Begleiter. Also ab in die Termales de Santa Rosa!!

 

Der Regen prasselt auf unsere Köpfe, im Hintergrund rauscht der 95m hohe Wasserfall und wir geniessen die wohlige Wärme des Thermalwassers.

Den Umweg über Manizales machen wir, weil wir unbedingt unsere Natels registrieren möchten, damit sie nicht gesperrt werden. Doch leider finden wir keinen freien Parkplatz für unseren 'grossen' Camper.

 

Damit wir aber nicht ganz umsonst gekommen sind, fahren wir zum Monumento a Los Colonizadores - ein Denkmal für die Gründer der Stadt.

Unser nächstes Ziel - Jericó - liegt wieder auf einer Höhe von 1970m. Das heisst, wir müssen 1300m Höhe auf einer Distanz von 8km gewinnen.

 

Zuerst heisst es aber die Kilometer lange Baustelle mit vielen Stopps hinter uns bringen. Zeit genug um uns etwas umzusehen. Ob diese Tiere jemals die Strasse überqueren?

Nach unzähligen unübersichtlichen Kurven und zahlreichen Schlag-Löchern erreichen wir den Camping Ecoland unterhalb von Jericó.

Der Ausblick auf den Talboden mit dem Rio Cauca ist beeindruckend. Hier gefällt es uns, hier bleiben wir eine Woche und warten bis der landesweite Generalstreik Kolumbiens - 21. November - vorbei ist. Diesmal sind wir vorbereitet! :o)

Chili kann der Versuchung nicht widerstehen und will zusammen mit Röbä und Guapi einen Tandem-Flug mit dem Gleitschirm unternehmen (siehe Chilis Abenteuer). In 25 Minuten geht es 1300m runter zum Fluss-Ufer. Startplatz - direkt vor unserem Camper.

Heute Sonntag fahren wir mit den Bikes rauf nach Jericó. Das Dorf ist vor zwei Wochen bei heftigem Regen stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Mehrere Häuser wurden von einer grossen Schlammlawine verschüttet. Zum Glück konnten alle Bewohner rechtzeitig evakuiert werden. 

 

An der Plaza herrscht schon wieder buntes Markttreiben. Aus den Cafés tönt laute kolumbianische Musik. Da und dort wird noch wacker aufgeräumt und geputzt. Die Leute von den abgelegenen Kaffeeplantagen kaufen im Supermarkt für die nächste Woche ein und verladen die Ware auf die Jeeps.

Es herrscht eine lockere und sehr angenehme Stimmung, die wir in diesem Land bisher noch nicht gespürt haben. So könnte uns Kolumbien gefallen!