Playa Las Lajas

26.04.-05.05.21

Das heisse Santiago de Veraguas hinter uns lassend, peilen wir unser nächstes Ziel an, die Playa Las Lajas.

Dieser Strand soll einer der schönsten und mit einer Länge von 12km der längste von Panamá sein. Leider ist vieles geschlossen und die Gebäude sind zum grossen Teil in einem desolaten Zustand. Wir finden ein offenes Rancho/Platz am Strand und können hier für 10$ die Nacht bleiben - inklusive Plumsklo, Duschen mit Eimern aus der Zisterne und lauter Musik.

So ganz happy sind wir nicht, aber besser als gar nichts. Nachdem wir uns eingerichtet haben, machen wir uns zu Fuss auf, die abgelegeneren Strandabschnitte weiter westlich zu besichtigen und werden fündig.

Bei den Beach-Cabañas & Camping bezahlen wir zwar mehr als das Doppelte, dafür ist es hier ruhig und der wunderschöne - bei Ebbe 250m breite - Strand liegt direkt vor uns.

Bei der Rückkehr zu unserem Camper hat sich inzwischen nicht nur das Volumen der Musik massiv erhöht, auch der Alkoholpegel des Besitzers und seiner Gäste sorgt für ein nicht mehr ganz sicheres Stehen. Wir ziehen um! 

Wir planen auch hier wieder etwas länger zu bleiben, da wir in 10 Tagen unseren TIP/Aufenthaltsgenehmigung für den Camper erneuern müssen. In Panamá muss das Reisen mit dem eigenen Fahrzeug genau geplant werden, da man alle 30 Tage den TIP erneuern muss und es aber nur drei Orte dafür gibt – Panama City, Divisa und David.

So geniessen wir das warme, luftige Strandleben, machen ausgedehnte Strandspaziergänge und gehen sogar einmal im Pazifik baden! Da es kaum Mücken oder andere Stecher/Sauger hat und vom Meer her immer ein kühler Wind weht, ist es während der Woche sehr angenehm hier.

Am Wochenende füllen sich die Cabañas/Strandhäuschen und die unzähligen Musikboxen leisten bis tief in die Nacht Schwerstarbeit und rauben uns den Schlaf :o(

Bei den täglichen Strandspaziergängen gibt es einiges zu entdecken: Schildkröteneier, Strandwürmer, die fantasievolle Muster im Sand hinterlassen, Muscheln auf Treibholz und die emsigen roten Geisterkrabben, die bei Ebbe ohne Pause die oberste dünne Sandschicht nach organischer Nahrung durchsieben.