Lago de Yojoa

12.-17.08.2021

Der Lago de Yojoa ist malerisch gelegen, umgeben von Tropenwald und daher ein beliebtes Ausflugsziel fürs Wochenende.

Wir quartieren uns in Los Naranjos ein – einem kleinen Dorf mit holpriger Zufahrtsstrasse und einer kleinen Bier-Brauerei.

Zu unserer Enttäuschung stellen wir beim ersten Bier fest, dass nur IPA (Indian Pale Ale mit viel Hopfen) gebraut wird und dass uns diese Biersorten – auch mit Blaubeeren- und Melonengeschmack, etc. – nicht sonderlich schmecken. Also müssen wir uns mit belgischem und mexikanischem Bier zufriedengeben.

Zu unserer Freude gesellen sich schon bald Katja und David aus Bülach zu uns. Endlich treffen wir wieder einmal Overlander und endlich gibt es wieder einmal einen gemütlichen Schwatz bei einem kühlen Bier :o))

Das Gebiet am See um Los Naranjos war schon 1300 v. Ch. besiedelt und gilt als wichtigste archäologische Stätte in Honduras.

Bei einer 6km langen Wanderung durch den Parque Eco-Arqueológico sehen wir nicht nur die bedeckten Ruinenhügel – nach der Ausgrabung zum Schutz wieder aufgeschüttet – sondern wir laufen auch auf Holzstegen durch Tropenwald und über ausgedehnte Feuchtgebiete. 

Beim Frühstück entdecken wir, dass wir offensichtlich einen 'Platten' eingefangen haben. Erst beim Hochheben wird klar, dass der Reifen dicht ist, sich aber an seiner Aussenwand eine Blase entwickelt hat. Das Stahlgeflecht ist gerissen - vermutlich Überlast - wir brauchen einen neuen Hinterreifen!

 

Der Chef der Brauerei telefoniert mit zahlreichen Reifen-Importeuren in den Grossstädten San Pedro Sula und Tegucigalpa – unsere Reifengrösse gibt es, aber eine minimale Tragfähigkeit von 1000kg/Reifen kennt man in Honduras offensichtlich nicht. Somit kommt nun unser Ersatzreifen wieder mal ins Spiel und der muss mindestens bis El Salvador, wenn nicht gar bis nach Mexiko halten!