Weiter geht die Fahrt an strahlend gelben und fein riechenden Rapsfeldern vorbei nach Weikersheim.
Hier in Baden-Württemberg befindet sich einer der schönsten Residenzen der Renaissance - der Stammsitz der Herren von Hohenlohe. Das Schloss Weikersheim entstand ab 1595 aus einer mittelalterlichen Wasserburg im Stau der Tauber. Bei einer einstündigen Führung lassen wir uns verschiedene Prunkstücke dieser Anlage zeigen und erklären. Der 40 m lange Rittersaal soll der best-erhaltene Renaissance-Festsaal Deutschlands sein. Decken und Wände des Schlosses sind üppig mit Stuck verziert. Ein aussergewöhnlicher Luxus zur damaligen Zeit waren auch die acht eingebauten Aborte. So mussten die Bewohner - laut Führung nicht wie in Versailles - ihr Geschäft irgendwo in einer Ecke erledigen.
Der Schlossgarten mit Orangerie, Springbrunnen und Skulpturen wurde dem des Schlosses Versailles nachempfunden.
Es ist was los in Bad Mergentheim!
Der St. Georgstag ist ein traditionelles dreitägiges Fest, das von der Historischen Deutschordenskompanie zu Ehren ihres Schutzpatrons gefeiert wird. Es erinnert an das Deutschmeisterregiment von 1695 - ein Infanterieregiment, das ursprünglich für den Einsatz im Großen Türkenkrieg in Ungarn aufgestellt wurde - und umfasst einen historischen Wachaufzug auf dem Marktplatz, Salutschüsse und einen Marsch zum Schloss.
Bevor wir einen Abstecher nach Würzburg machen, besucht Röbä noch Tauberbischofsheim im Taubertal.
Ich bleibe schön brav im Camper zurück - mein Knie braucht eine Pause!
Aber nach einer Stunde ist er schon wieder zurück - so viel gab’s nicht zu sehen.
























